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Stuttgart - Vom 07. bis 09.Juni 2011 fand in Stuttgart der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Thema „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern.“ statt. Neben der Teilnahme am Fachkongress, konnte man sich auf der Fachmesse über die Arbeit, die Leistungen und die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe informieren. Die Abschlussveranstaltung bildete ein Demokratiedialog „Beteiligungsformen von Kindern und Jugendlichen an unserer Demokratie – Möglichkeiten. Probleme. Wünsche.“ zwischen 15 Jugendlichen aus verschiedenen Institutionen und dem Bundespräsidenten Christian Wulff. Mit dabei: Bundesjugendsprecher Lukas Janisch.
Alle hatten sich zwei Tage im Voraus gemeinsam auf die Veranstaltung vorbereitet Nach einigen organisatorischen Besprechungen, stellten alle Teilnehmer sich und ihre Organisation vor, berichteten von der Kinder- und Jugendarbeit.
Lukas Janisch erzählt: "Die Vielfalt war riesig. Zunächst klärten wir das allgemeine Verständnis von Partizipation. Wir stellten fest, dass der Begriff sowohl politische als auch gesellschaftliche Teilhabe umfasst. Eine einheitliche Definition gibt es für uns nicht, da der Begriff dafür zu vielfältig ist. Am nächsten Tag verschafften wir uns einen Überblick über die Messe, informierten uns über die Kinder- und Jugendhilfe in verschiedenen Organisationen. Außerdem besuchten wir eine Podiumsdiskussion über die UN Kinderrechtskonvention, konnten uns sogar aktiv beteiligen. Daraufhin klärte jeder für sich, was er sagen will, welche Botschaft er vermitteln will. Die Abschlussveranstaltung lief super, jeder konnte seine Betrachtungsweisen erläutern und oft ging der Bundespräsident, trotz des zeitlich stark begrenzten Rahmen, auf die einzelnen ein. Wir haben gemerkt, dass der Bundespräsident nicht nur hingehört, sondern auch zugehört hat. Ihm scheint es wichtig zu sein, die Anliegen von Kinder und Jugendlichen nicht zu belächern, sondern ihre Sichtweisen zu erörtern und in Diskussionen einzubringen."