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Amberger Jugendkonvention: "Wir brennen auf die Zukunft"

Die Deutsche Jugendfeuerwehr beteiligt sich mit dem Projekt „Wir brennen auf die Zukunft“ mit Ideen und Impulsen der Jugendlichen an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplanes (NAP) für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010. Das Bundesjugendforum wird sich mit interessierten und engagierten Jugendlichen aus den Ländern inhaltlich aufstellen und Anforderungen an ein kind-/jugendgerechtes Deutschland 2010 entwickeln. Dazu wird am 11. Oktober 2008 ein Open Space organisiert. 

 

Im Vorfeld wurde auf dem Jugendpolitikfestival Berlin08 bereits ein erstes Brainstorming zum NAP durchgeführt, welches Jugendliche der DJF mit interessierten jungen Menschen und Teilnehmer/innen von Berlin08 organisierten.

Durch das Projekt sollen Kinder und Jugendliche ermutigt werden, sich mit den Inhalten und Themenfeldern des Nationalen Aktionsplanes auseinanderzusetzen, Projekte anzustoßen, Forderungen zu formulieren und Aktionen zu starten. Ein Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad bei der für den NAP zentralen Gruppe, den Kindern und Jugendlichen, zu erhöhen. Wichtiger noch ist, dass sich Kinder und Jugendliche die Themen und Forderungen zu Eigen machen, diese ergänzen, weiterentwickeln und gemeinsam an einem kindergerechten Deutschland arbeiten.

Damit bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes den Prozess der Umsetzung des NAP konstruktiv zu begleiten und die Interessen und Erfahrungen unsere Jugendlichen einzubeziehen.
Workshop Amberger JugendkonventionenWorkshop Amberger Jugendkonventionen


Die Deutsche Jugendfeuerwehr wird sich schwerpunktmäßig mit dem Projekt „Wir brennen auf die Zukunft“ mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Umsetzung des NAP positionieren.

Dabei wird ein Anforderungskatalog erarbeitet, der auf dem Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg im Jahr 2009 präsentiert wird. Die Ergebnisse werden als Amberger Jugendkonvention verabschiedet sollen in den Jugendverband implementiert werden.

Das Projekt „Wir brennen auf die Zukunft“ wird im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert. Das Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Deutschen Bundesjugendrings und der Servicestelle Jugendbeteiligung.

Die Kurzfassung, die ausführliche Version des NAP sowie die Stellungnahme des Deutschen Bundesrings sind als Download auf unserer Webseite hinterlegt.

Weiterführende Informationen zum Nationalen Aktionsplan für ein kindgerechtes Deutschland 2005-2010 unter www.bmfsfj.de und www.dbjr.de
 

 Ein Open Space schafft einen Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Es gibt keine vorgegebenen einzelne Themen. Jeder kann ein Anliegen, das ihm besonders am Herzen liegt, vorantreiben. Das können komplexe und dringliche gemeinsame, aber auch persönliche Fragen und Themen sein. Sie werden erst zu Beginn der Veranstaltung formuliert. Auch Konflikte können bearbeitet werden. So entsteht ein großer „Themen-Marktplatz“ auf dem sich die Teilnehmer zu Themengruppen zusammenschließen. Die Methode ermöglicht eine breite Beteiligung und erzeugt gegenseitiges Verständnis. (Quelle: www.wikipedia.de)