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Delegiertenversammlung wählt neue Bundesjugendleitung

Christian Patzelt ist neuer Bundesjugendleiter

Delegiertenversammlung wählt neue Bundesjugendleitung

Seit 2007 wurden zahlreiche Projekte und Initiativen unter dem Leitmotto „Unsere Welt ist bunt“ durchgeführt. Das Lauffeuer hat anlässlich des Jubiläums ein Sonderheft herausgebracht, eine Vielzahl von Aktionen wurden in den Ländern sowie bei Feuerwehrverband und Deutscher Jugendfeuerwehr durchgeführt.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ralf Kleindiek, sicherte im Rahmen seines Grußwortes eine Fortführung der Kampagne „Unsere Welt ist bunt“ zu. Er betonte, dass Jugendfeuerwehren mitten im Leben stehen und jeder dort seinen Platz finden kann. Sie mache zudem mit der Kampagne deutlich, dass in der Feuerwehr kein Platz für Hass und Hetze sei.

DFV-Präsident Hartmut Ziebs stellte die neue Kampagne „Mensch Feuerwehr“ vor und machte in seinem Grußwort deutlich, dass Deutsche Jugendfeuerwehr und Deutscher Feuerwehrverband unzertrennlich zusammen gehören. „Wir gehören zusammen. Und wir werden dies auch leben“, sagte der Präsident und dankte dem scheidenden Bundesjugendleiter Heinrich Scharf für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit und sicherte seiner Jugendfeuerwehr die Unterstützung des DFV zu: „Die DJF kann sich auf den Deutschen Feuerwehrverband verlassen.“

Heinrich Scharf zog nach drei Jahren, zunächst kommissarisch und seit 2016 als gewählter Bundesjugendleiter, eine grundsätzlich positive Bilanz. Inhaltlich, personell und finanziell sei die Deutsche Jugendfeuerwehr gut aufgestellt und so konnte der Amberger Feuerwehrmann mit der traditionellen Rückmeldung „Mannschaft und Gerät vollzählig, Fahrzeug fahrbereit“ schließen. Der Deutsche Feuerwehrverband dankte Heinrich Scharf für seine geleistet Arbeit und sein Engagement und verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft des DFV.

Die Delegierten der DJF wählten eine neue Bundesjugendleiter und drei Stellvertretern:

Neuer Bundesjugendleiter ist der Bremer Landes-Jugendfeuerwehrwart Christian Patzelt. Der 35-jährige Redakteur war bereits zuvor stellvertretender Bundesjugendleiter und Mitglied im Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit der DJF. Er erhielt 132 von 179 Stimmen.

„Bundesjugendleiter der Jugendfeuerwehr zu sein, das ist für mich etwas ganz Besonderes“, so der neue Bundesjugendleiter Christian Patzelt nach der Wahl. „Jugendfeuerwehr ist eine enorm wertvolle Aufgabe – geprägt von Vielfalt und Zusammenarbeit. Ich möchte das Netzwerk in der JF noch deutlich stabiler machen, viele junge Menschen richtig für Jugendverbandsarbeit begeistern. Es lohnt sich!“

Dirk Müller, 40, amtierender Stellvertretender Bundesjugendleiter aus dem Saarland, wurde mit 148 Stimmen in seinem Amt für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Jörn-Hendrik Kuinke aus Brandenburg wurde mit 142 Stimmen als Stellvertretender Bundesjugendleiter gewählt. Der 40-jährige hatte bereits von 2001-2005 dieses Amt inne und ist amtierender Vorsitzender der internationalen Jugendleiter-Kommission des Weltfeuerwehrverbandes CTIF.

Der Landes-Jugendfeuerwehrwart von Rheinland-Pfalz, Matthias Görgen (39), ist der dritte im Bunde und wurde mit 132 Stimmen gewählt.

Außerdem wurde der Vorsitzende des Fachausschusses Wettbewerbe, Helge Weber (52) aus Berlin, für eine zweite Amtszeit in seiner Funktion bestätigt.

Neben dem Bundesjugendleiter Heinrich Scharf sind drei weitere langjährige Mitglieder des Deutschen Jugendfeuerwehrausschusses aus ihren Funktionen ausgeschieden. Holger Schönfeld war seit 1982 in der Redaktion der Zeitschrift Lauffeuer tätig, seit 2001 hat er das Mitteilungsblatt der DJF als Chefredakteur gestaltet. Er überreichte das Zepter an Jan Frigger. Der 38-jährige PR-Mann ist seit 2010 Redakteur für das Lauffeuer und Lauffeuer-online.

Die beiden Vorsitzenden der Fachausschüsse Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Marcus Moser und Henrik Strate, wurden nach acht Jahren in ihren jeweiligen Funktionen verabschiedet. Die beiden Hamburger waren ebenfalls bereits über 15 Jahre in ihren jeweiligen Fachausschüssen engagiert und standen für eine dritte Amtszeit nicht zur Verfügung.