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Gender und sexuelle Orientierung

Gender und sexuelle Orientierung

Berlin - 14 Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Bremen trafen sich in Berlin. Sie tauschten sich in einem Seminar zum Thema Geschlechterrollenbilder und sexuelle Orientierung aus.

Geklärt wurde, dass es neben dem biologischen Geschlecht auch ein soziales gibt. Dieses soziale Geschlecht, aber veränderbar und von Gruppen und der Gesellschaft gemacht und geprägt wird. Dem entsprechend Rollenbilder zu hinterfragen und auf den ersten Blick erstaunliches erfahren, wie das Frauen bessere Abschlüsse in Mathematik machen als Männer. Die Frage, was ist normal, wer setzt die Normen und welchen Wandel unterliegen sie, wurde bspw. auch bei der sexuellen Orientierung deutlich.

Die Gruppe besuchte das Schwule Museum in Berlin und lernte, das Homosexualität schon in der griechischen Antike oder zu Beginn des 20. Jahrhundert normal war. Aber auch mit Verboten und mit Unterdrückung belegt war. Heute gilt in weiten Teilen schwul sein als normal. Doch längst nicht bei allen und überall. Wie die Themen Geschlechterverhältnis und sexuelle Orientierung in den Alltag der Jugendfeuerwehren eingebracht werden kann, wurde diskutiert und Handlungsschritte erarbeitet.