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Was sich "rot anmalen" lässt

Regionalkonferenz Kinder in der Feuerwehr

Was sich "rot anmalen" lässt
Engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regionalkonferenz im Jugendbildungszentrum Blossin.

„Ich packe mein Feuerwehrauto und nehme mit…“ – das Kinderspiel mit dem Koffer ist eines von vielen, das sich mit ein bisschen Phantasie gut für die Kinder- und Jugendarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren abwandeln lässt. Bei der zweiten Regionalkonferenz „Kinder in der Feuerwehr“ in Blossin (Brandenburg) haben 60 Teilnehmende viele solcher Ideen ausgetauscht.

Die Projektgruppe von DFV und DJF mit ihrem Vorsitzenden Michael Klein stellte in Workshops vor, wie Betreuerinnen und Betreuer bekannte Kinderspiele „rot anmalen“ können, wie Brandschutzerziehung Kindergruppen attraktiv macht und wie sich der Übertritt der Mitglieder aus den Kindergruppen in die Jugendfeuerwehren so gestalten lässt, dass die Mädchen und Jungen weitermachen. Gemeinsame Gruppenstunden, Familientage oder Übergaberituale können helfen, diesen Übergang zu meistern. Hier und auch an anderen Stellen inspirierten die Referenten sehr geschickt zum Erfahrungsaustausch und zur gemeinsamen Entwicklung eigener Konzepte.

Über die Gruppentechnik „World Café“ tauschten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer ihren Wissensstand und ihre Fortbildungsbedarfe zu rechtlichen Fragen aus. Von der Aufsichtspflicht über Sicherheit im Feuerwehrhaus, Transport und Datenschutz bis zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung gaben die Mitglieder der Projektgruppe ihre Erfahrungen weiter. Selbst an den Alarmplatz wurde dabei gedacht, an dem Kinder im Falle eines Einsatzes sicher sind und von wo sie beobachten können, was dann im Feuerwehrhaus vor sich geht.

Ob Einsteiger oder alte Hasen: Die Regionalkonferenz hat beide Gruppen weitergebracht – und hat viele Ideen der Teilnehmenden für die weitere Projektarbeit erbracht. Eine dritte Regionalkonferenz ist Ende Oktober in Bruchsal (Baden-Württemberg) vorgesehen.