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Gelebte internationale Jugendarbeit

Deutsch-Französisch

In den 1990er Jahren veranstaltete die Jugendfeuerwehr Saarlouis regelmäßige Zeltlager am französischen Mittersheimer Weiher. Dabei stand natürlich auch die Besichtigung der örtlichen Feuerwache auf dem Programm. Dies war die Initialzündung für eine Partnerschaft, die 1994 offiziell durch die Gemeinden Albestroff und Saarlouis besiegelt wurde. Auch heute bildet die Jugendfeuerwehr eine tragende Säule in der Partnerschaft. So fanden zum Beispiel seit 2007 gemeinsame deutsch-französische Jugendlager der Jeunes Sapeurs Pompiers d’Albestroff und der Jugendfeuerwehr Saarlouis in St. Nazaire (Frankreich), Bosen (Deutschland) und Albestroff (Frankreich) statt. 2013 findet das erste gemeinsame Jugendzeltlager in Saarlouis statt. 

Wie unterscheiden sich binationale Jugendbegegnungen von normalen Zeltlagern? Eigentlich gar nicht! Nach dem ersten Beschnuppern und den folgenden gemeinsamen Aktivitäten wachsen zwei unterschiedliche Jugendfeuerwehren zu einer Zeltlagergemeinschaft zusammen. Dabei spielt die „Sprachbarriere“ für die Verständigung gerade bei den Jugendlichen keine Rolle. Es entstehen ein Austausch und viele Freundschaften zwischen den Jugendlichen und auch den Betreuern. Die Aktivitäten reichen vom Völkerballspiel über eine bunte zweisprachige Dorfrallye bis zur ge- meinsamen Feier des französischen Nationalfeiertages anlässlich des Sturms auf die Bastille. In jedem Fall ist diese Partnerschaft eine Bereicherung für die Jugendfeuerwehr, die weiter gepflegt und ausgebaut werden soll.

Gefördert werden Maßnahmen zwischen Deutschland, Frankreich und maximal einem so genannten Drittland. Multinationale Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Wichtig ist unter anderem, dass die Anzahl der Teilnehmer/innen aus den jeweiligen Ländern im Verhältnis steht, zum Beispiel 20 Teilnehmer/innen aus Deutschland und 20 Teilnehmer/innen aus Frankreich.

Weitere Infos gibt es unter www.dfjw.org beim Deutsch-Französischen Jugendwerk.